
Infobox
Größe | ca. 15.000 km im Durchmesser (etwas größer als Coruscant) |
Bevölkerung | ca. 50 Mio Besalisks auf der Oberfläche, ca. 100 Mio Einwohner auf Raumstationen (70% Besalisks, 30% andere Spezies) |
Region | Deep Core |
Raster Koordination | M-11 |
Tageslänge | ca. 26 Stunden |
Jahreslänge | ca. 400 Tage |
Ureinwohner | Besalisks |
Zugehörigkeit | |
Wichtige Städte | – Eisgrat – Frosthavn – Orbital Nexus „Jettport“ – Kältestrom – Sturmspitze |
Karte

1. Beschreibung
Planet Ojom ist ein frostbedeckter Himmelskörper am äußeren Rand der Galaxis und die Heimatwelt der Besalisks. Diese ozeanische Welt ist nahezu vollständig von mächtigen Gletschern bedeckt, von denen jeder als natürlicher Siedlungsraum für verschiedene Besalisk-Gemeinschaften dient. Die eisige Oberfläche und die extremen Temperaturen prägen das raue, aber faszinierende Erscheinungsbild des Planeten.
Ergänzend dazu umkreisen zahlreiche Raumstationen Ojom. Auf diesen orbitalen Anlagen ist die Bevölkerung oft sogar größer als in den Gemeinschaften auf der Planetenoberfläche. Die Raumstationen fungieren als wichtige Raumhäfen und bieten wesentlich gastfreundlichere Unterkünfte, was vor allem anderen Spezies zugutekommt, die mit den eisigen Bedingungen Ojoms weniger vertraut sind. Dieses Zusammenspiel aus einer unwirtlichen, frostigen Oberfläche und den relativ komfortablen, orbitären Lebensräumen verleiht Ojom einen einzigartigen Charakter.
2. Geographie
Die Geographie Ojoms ist geprägt von einer ozeanischen Landschaft, die nahezu vollständig von gigantischen Gletschern überzogen wird. Diese massiven Eismassen strukturieren den Planeten in unterschiedliche Regionen und formen natürliche Siedlungsgebiete für die Besalisk-Gemeinschaften. Zusätzlich ermöglichen die in der Umlaufbahn positionierten Raumstationen nicht nur den interstellaren Handel, sondern fungieren auch als wichtige Anlaufpunkte und sichere Häfen in einer ansonsten extremen Umgebung.
3. Klima
Das Klima auf Ojom ist extrem und von starken Temperaturschwankungen geprägt. Die eisige Oberfläche sorgt für bitterkalte Winter, während zeitweise kosmische Stürme und erhöhte Strahlungswerte den Planeten zusätzlich herausfordern. Diese harten klimatischen Bedingungen haben zur Evolution von Anpassungsstrategien geführt – etwa zur Speicherung von Fett als Energiespeicher, um lange, frostige Perioden zu überstehen.
4. Flora und Fauna
Trotz der unwirtlichen Umwelt hat sich auf Ojom eine widerstandsfähige Flora und Fauna entwickelt. Frostresistente Pflanzenarten haben sich in den kargen Böden und an den Rändern der Gletscher etabliert, während spezialisierte Tierarten, die an extreme Kälte und spärliche Ressourcen angepasst sind, in den unterschiedlichen Regionen des Planeten heimisch sind. Zudem schaffen die Mikrohabitaten rund um die orbitalen Raumstationen zusätzliche ökologische Nischen, die zur Biodiversität beitragen.
5. Bevölkerung
Die dominierende Bevölkerung Ojoms bilden die [[Besalisks]] Besalisks – eine humanoide, außerirdische Spezies, die dem Menschen nur entfernt ähnelt.
Körperbau und Besonderheiten:
- Männliche Besalisks: Sie besitzen einen robusten, fettleibigen Körper, der von zwei kurzen Beinen getragen wird. Auffallend sind ihre vier stark bemuskelten Arme, wobei das obere Paar hauptsächlich zum Greifen und Manipulieren dient, während das untere als sekundärer Greifer fungiert. Jede Hand ist mit drei kräftigen, geschickten Fingern ausgestattet.
- Weibliche Besalisks: Es wird berichtet, dass sie häufig mehr als vier Arme besitzen – der genaue evolutionäre oder funktionale Grund hierfür ist bislang unklar.
- Kopf und Sinnesorgane: Ihr amphibienhaft geformter Kopf ist geprägt von einem schweren, aufblasbaren Kehllappen, der vom Unterkiefer herabhängt. Sensorische Schnurrhaare zieren die Oberlippe, und ein breiter, geriffelter Kamm – ergänzt durch winzige Federn – weist auf ihre vogelartige Abstammung hin.
- Kognitive Fähigkeiten: Viele Besalisks verfügen über ein exzellentes Gedächtnis und können sich kleinste Details über viele Jahre hinweg merken.
- Sprache: Die natürliche Sprache der Besalisks heißt „Ojom“, was ihre tiefe Verbundenheit mit ihrem Heimatplaneten zusätzlich betont.
6. Gesellschaft und Kultur
Die Gesellschaft der Besalisks ist von Pragmatismus, Fleiß und einem eigenwilligen Humor geprägt. Traditionelle Volksweisheiten – etwa:
„Wenn dich deine Nachbarn stören, schicke deine Nagetiere zu ihrem Nest“ – spiegeln ihren unkonventionellen Umgang mit den täglichen Herausforderungen wider. Ihre Kultur verbindet alte, überlieferte Bräuche mit einer Offenheit gegenüber interstellaren Einflüssen, was zu einer lebendigen und dynamischen Gemeinschaft führt.
7. Bildung und Wissen
Auf Ojom hat Bildung einen hohen Stellenwert. Die Besalisks setzen auf praxisnahe Lernmethoden, die handwerkliche Fähigkeiten, technisches Know-how und strategisches Denken umfassen. Dieses Wissen wird in informellen Lernprozessen von Generation zu Generation weitergegeben und ist entscheidend, um den extremen Umweltbedingungen des Planeten zu trotzen.
8. Kulturelle Vielfalt
Auf der Oberfläche Ojoms ist die Vielfalt aufgrund der extremen Kälte und unwirtlichen Bedingungen begrenzt – hier dominieren vor allem Besalisks und andere an die harschen Verhältnisse angepasste Kreaturen. Echte interkulturelle Begegnungen finden vor allem in den zahlreichen Raumstationen im Orbit statt, wo Spezies aus der ganzen Galaxis zusammentreffen. Diese orbitalen Gemeinschaften fördern intensiven Handel, Wissensaustausch und vielfältige Beziehungen, die den kulturellen Reichtum und die dynamische Identität des gesamten Systems deutlich bereichern.
9. Technologie und Lebensweise
Auf Ojom hat sich eine spezialisierte Technologie entwickelt, die den frostigen Bedingungen des Planeten trotzt. Die Besalisks kombinieren traditionelle Überlebensstrategien mit innovativen Lösungen:
Kryogene Infrastruktur:
Unterirdische Anlagen und natürliche Höhlensysteme werden mit energieeffizienten Heiz- und Kühlsystemen kombiniert, um stabile Temperaturen zu gewährleisten.
Biotechnologische Materialien:
Baumaterialien aus einheimischen Algen und Pilzen bieten hervorragende Isolierung und passen sich dynamisch an wechselnde Bedingungen an.
Orbitaltechnologie:
Die Raumstationen, die Ojom umkreisen, fungieren als Technologieknoten mit modernen Kommunikations- und Transportsystemen und verbinden die isolierten Eisbasen mit der restlichen Galaxis.
Innovative Ernährungssysteme:
Kryogene Hydrokulturen und genetisch optimierte Algenfarmen sichern eine kontinuierliche Nahrungsmittelproduktion, auch während der härtesten Winter.
Diese fortschrittlichen Ansätze sichern nicht nur das Überleben der Besalisks, sondern dienen auch als Inspirationsquelle für interstellare Entwicklungen.
10. Wichtige Städte
Auf Ojom haben sich Siedlungen entwickelt, die sich den natürlichen Gegebenheiten der eisigen, von Gletschern dominierten Landschaft anpassen:
Eisgrat
Diese Siedlung liegt am Rande eines gigantischen Gletschers und bildet das Herz der lokalen Besalisk-Gemeinschaft. Hier bündeln sich Verwaltung, Handel und das tägliche Leben – ein natürlicher Knotenpunkt, der den Herausforderungen der frostigen Umgebung trotzt.
Frosthavn
An einem natürlichen Eisport gelegen, fungiert Frosthavn als zentraler Umschlagplatz für interstellaren Handel. Hier treffen lokale Besalisks und Besucher von den Raumstationen zusammen, wodurch ein intensiver Austausch von Waren und kulturellen Impulsen entsteht.
Orbital Nexus „Jettport“
Diese wohl größte Raumstation von allen umkreist Ojom und dient als interstellares Drehkreuz. „Jettport“ bietet komfortable Unterkünfte, moderne Logistik und effiziente Kommunikationssysteme – ein Ort, an dem sich fremde Kulturen begegnen und die isolierten Siedlungen der Planetenoberfläche mit der weiten Galaxis verbunden werden.
Diese Siedlungen spiegeln die Anpassungsfähigkeit und Innovationskraft der Besalisks wider – einerseits tief verwurzelt in der unwirtlichen Natur Ojoms, andererseits offen für den interstellaren Austausch.
11. Hintergund Informationen
Hier steht einfach nur Text.