Mika



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Größe1115 km
Bevölkerungca. 24.000
Region[[Arkanis Sektor]]
Raster KoordinationR-16
Tageslänge12 Stunden
Jahreslänge434 Tage
UreinwohnerMikaner
Zugehörigkeit[[Konsortium]]
Wichtige Städte– Ulduvai
 – Ruinen der Strafkolonie „Jellyfish Cove“

Karte


1. Beschreibung

Mika ist ein einzigartiger Planetoid im gleichnamigen Mika-System. Dieser Planetoid ist reich an einer Vielzahl von Erzen. Kurz vor der Schlacht von Yavin handelte das Imperium ein Handelsabkommen mit den einheimischen Mikans aus. Das damalige Imperium errichtete eine Strafkolonie auf dem Planeten. Umgangsprachlich wird Mika manchmal als Jellyfih Cove bezeichnet, nach der Strafkolonie. Heutzutage ist die ehmalige Strafkolonie nur noch eine Ruine.

Planetoiden sind sogeannten Kleinplaneten, deren Masse und Gravitation ausreicht, um Kugelgestalt erlangt zu haben. Kleinplaneten können Asteroiden wie Zentauren und Trojaner sein, oder auch transneptunische Objekte wie Kuipergürtelobjekte.

2. Geographie


Der Planetoid Mika, ein Kleinplanet mit einem Umfang von etwa 1.115 Kilometern, weist eine Vielzahl geografischer Merkmale auf, die sich auf vier Hauptkontinente verteilen. Rund 52 % seiner Oberfläche (206,731 km²) sind von Ozeanen bedeckt, während das Land (189.000 km²) in vier Kontinente aufgeteilt ist, die sich in ihrer Größe und Nutzung unterscheiden. Die Vegetation bestehet aus Wäldern, Graslandschaften und felsigen Regionen und ist auf dem gesamten Planeten und seinen Kontinenten sehr ähnlich..

Kontinente


  • Vostera (Südöstlicher Kontinent): Mit einer Fläche von etwa 68.750 km² ist Vostera der größte Kontinent auf Mika und dient als kulturelles und administratives Zentrum. Hier befindet sich die Hauptstadt Mika, das Zentrum des Handels und der Verwaltung. Die Region ist dicht besiedelt und gut erschlossen, was sie zum wirtschaftlichen Kern des Planetoiden macht. In Vostera befindet sich auch die Ruinenstätte [[Ulduvai]], ein wichtiger kultureller Standort.



  • Noram (Nordwestlicher Kontinent): Noram, mit einer Fläche von etwa 49.000 km², ist eine weitläufige Region, die aus dichten Wäldern, Graslandschaften und den schneebedeckten Hügeln im Norden besteht. Die Region ist nur dünn besiedelt, und die wenigen Siedlungen konzentrieren sich auf Selbstversorgung. Noram gilt als bewahrendes Gebiet für die ursprüngliche Flora und Fauna von Mika.



  • Kazvar (Südwestlicher Kontinent): Kazvar, mit einer Fläche von etwa 41.250 km², gilt als das ursprüngliche Siedlungsgebiet der Mikaner und ist eher dünn besiedelt. Die Landschaft ist vielfältig und besteht aus kleineren Grasflächen, Wäldern und felsigen Regionen. Historisch war Kazvar das kulturelle Zentrum der Mikaner, bevor durch die Strafkolonie und den Einfluss des damaligen Imerpiums viele Bewohner nach Vostera abwanderten. Heute besteht die Region hauptsächlich aus kleineren, dezentralen Dörfern, die größtenteils autark leben und nur minimale landwirtschaftliche Erzeugnisse für den Eigenbedarf produzieren.



  • Serev (Nordöstlicher Kontinent): Serev ist mit etwa 30.000 km² der kleinste Kontinent auf Mika und zeichnet sich durch ausgedehnte Eisenvorkommen aus, die den Großteil der Gebirgsregionen und Ebenen prägen. Die Landschaft von Serev ist karg und felsig, mit vereinzelten Waldgebieten und sanften Hügeln und im Norden des Kontinent die schneebdecketen Gebiete. Historisch ist Serev für die ehemalige Strafkolonie „Jellyfish Cove“ bekannt, die heute in Ruinen liegt und von felsigen Küsten und schroffen Landstrichen umgeben ist.


Weitere geografische Merkmale


  • Jellyfish Cove: Diese ehemalige Strafkolonie in Serev dient heute als Ruinenstätte und Denkmal für die frühe Kolonialgeschichte. Ursprünglich ein Hochsicherheitsgefängnis für politische Gefangene des damaligen Imperium, ist die Anlage heute verlassen.



  • Die Ruinen von Ulduvai: Ein archäologisches Relikt in Vostera, das Überreste der ursprünglichen mikanischen Kultur enthält. Die Ruinen sind ein bedeutender Teil des kulturellen Erbes von Mika und ein häufiges Ziel für archäologische Untersuchungen.


3. Klima


Das Klima auf Mika ist kühl und trocken, geprägt von extremen Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht. Die Nächte sind generell kalt, was sowohl die Flora als auch die Fauna des Planeten stark beeinflusst und die Aktivität vieler Arten auf die Abend- und Nachtstunden beschränkt.

Tagsüber sind die Temperaturen gemäßigt, aber die Sonnenstrahlung ist intensiv, da die dünne Atmosphäre nur wenig Schutz bietet. Die trockene Luft und die felsige, karge Landschaft führen zu einer geringen Verdunstung und damit zu einem niedrigen Feuchtigkeitsniveau, was Mika ein halbwüstenähnliches Klima verleiht.

In den Wald- und Bergregionen sorgt die Höhenlage für etwas mehr Niederschlag und kühlere Temperaturen, während die wüstenähnlichen Gebiete im Tiefland sehr wenig Wasser erhalten. Die Nähe der Vulkane erzeugt gelegentlich heiße, mineralreiche Ascheschichten, die zu fruchtbareren Böden in den angrenzenden Regionen führen, aber nur geringe Auswirkungen auf das Gesamtklima haben.

Insgesamt ist Mika ein kühler, trockener Planetoid mit starken Schwankungen zwischen Tag- und Nachttemperaturen und begrenztem Niederschlag.

4. Flora und Fauna


Die Flora und Fauna des Planetoiden Mika ist karg und widerstandsfähig, angepasst an die nährstoffarmen Böden und die kalten Nächte. Die Vegetation beschränkt sich vor allem auf robuste Sträucher, Moose und gelegentliche Nadelbäume, die in den feuchten Wald- und Bergregionen wachsen. In den besonders trockenen, wüstenähnlichen Gebieten findet man nur vereinzelt widerstandsfähige Flechten und Sukkulenten, die extremen Bedingungen standhalten können.

Die Tierwelt ist ebenso spezialisiert. Eine der bekanntesten Spezies ist der Mika-Pavian, ein nachtaktiver Primat mit leuchtenden Augen. Diese aggressiven Tiere greifen alles an, was sich in der Nacht in ihren Gebieten bewegt, was es schwierig macht, sich in ihrem Lebensraum sicher aufzuhalten. Ihre Hauptnahrung besteht aus Insekten und Wurzeln, die sie mit ausgeprägtem Geruchssinn in der Dunkelheit aufspüren.

Auf Mika gibt es außerdem zwei aktive Vulkane, die durch gelegentliche Ausbrüche die umliegende Landschaft prägen und mineralreiche Böden schaffen.

5. Bevölkerung


Die Bevölkerung des Planetoiden Mika setzt sich aus einer Vielzahl von Spezies zusammen, die zum Großteil auf die ehemalige Strafkolonie zurückzuführen sind. Heute leben rund 24.000 Bewohner auf Mika, die sich wie folgt aufteilen:

  • Menschen: etwa 35 % der Bevölkerung, was rund 8.400 Personen entspricht.
  • Andere Spezies: etwa 55 % (13.200 Personen), darunter bedeutende Gemeinschaften von Twi’leks[[Trandoshaner]], Rodianern[[Shistavanen]]Aqualish und Ithorianern.
  • Mikaner (Ureinwohner): etwa 10 % der Bevölkerung, also rund 2.400 Individuen. Die Mikaner leben hauptsächlich in abgelegenen Siedlungen und haben sich stark von der neuen Gesellschaft zurückgezogen.

Die Mikaner, die empfindungsfähigen Ureinwohner Mikas, besitzen eine zweigestaltige Natur. Tagsüber erscheinen sie in menschlicher Form, doch nachts verwandeln sie sich in große, quallenartige Wesen, die alles angreifen und „fressen“, was sich bewegt. Diese nächtliche Bedrohung hat dazu geführt, dass viele Mikaner isoliert leben, vor allem in abgelegenen Regionen auf dem Kontinent Kazvar. In urbaneren Gebieten auf dem Kontinent Vostera existieren einige Mikaner, die versuchen, sich der Gesellschaft anzupassen, indem sie nachts in speziellen, gesicherten Räumen bleiben. Einige dieser Mikaner gehören auch zur staatsführdenden Partei.

Die moderne Gesellschaft von Mika, stark geprägt von den Nachfahren der Strafkolonisten, basiert auf Gleichheit, Solidarität und einer starken Unabhängigkeitsidentität, die tief in der Kultur verankert ist. Viele Bewohner leben in Kommunen und Dörfern, die nach diesen Prinzipien organisiert sind und sich oft autark verwalten. Immer im Sinne der sozialen Gemeinschaft von Mika. Die Mikalonische Jugend Armee (MJA) ist Teil eines parallelen Erziehungssystems, das die Jugend von Mika in den Werten sozialer Arbeit und Freiheit, und der Bestimmung der Gemeinschaft ausbildet.

Insgesamt zeigt sich eine klare soziale Trennung auf Mika: Während die Mikaner als Ureinwohner meist isoliert leben und nur noch eine Minderheit sind und ihre eigene kulturelle Identität bewahren, prägt die Hauptgesellschaft aus Menschen und anderen galaktischen Spezies die soziale, freiheitliche Struktur des Planetoiden.

6. Gesellschaft und Kultur


Die Gesellschaft und Kultur auf Mika ist stark geprägt durch die Geschichte als ehemalige Strafkolonie des Imperiums und durch den langen Kampf um Unabhängigkeit und Selbstbestimmung. Nach der Befreiung vom Imperium entwickelte sich auf Mika eine sozialistische Gesellschaft, die auf Gleichheit, Solidarität und einem tiefen Misstrauen gegenüber unterwerfende Strukturen basiert. Inspiriert von diesen Werten und dem starken Gemeinschaftssinn hat sich ein Gesellschaftsmodell etabliert, das auf sozialer Verantwortung, öffentlicher Beteiligung und der Förderung kollektiver Ziele beruht.

Sozialistische Prinzipien und Gemeinschaftsstruktur

Die mikanische Gesellschaft ist von einem intensiven Zusammengehörigkeitsgefühl geprägt, das sich in einer umfassenden sozialen Organisation widerspiegelt. Durch unionsweite Wohnungsbauprogramme und die Verteilung von Gütern und Ressourcen ist es den meisten Bewohnern möglich, ein einfaches, aber sicheres Leben zu führen. Wohnblöcke und Kommunen prägen das Stadtbild von Orten wie der Hauptstadt Mika, wo sich das öffentliche Leben auf zentrale Plätze und Gemeinschaftszentren konzentriert. Viele Entscheidungen über Gemeindeverwaltung und soziale Projekte werden in regelmäßigen Bürgerversammlungen getroffen, bei denen jeder Bewohner das Recht hat, seine Stimme einzubringen.

Besondere Wertschätzung erfährt die Arbeit in landwirtschaftlichen Kommunen und Produktionsgenossenschaften, die autark betrieben und zentral verwaltet werden. Dabei liegt der Fokus auf sozialer Arbeit und gegenseitiger Hilfe, was den Gemeinschaftsgeist stärkt und sicherstellt, dass das gesamte Gemeinwesen von den kollektiven Anstrengungen profitiert. Private Besitztümer existieren nur in geringem Umfang, während kollektive Ressourcen durch das soziale Netzwerk des Planeten reguliert werden.

Militärische Kultur und die Mikalonische Jugend Armee (MJA)

Die Verteidigung der Freiheit und Unabhängigkeit ist tief in der mikanischen Gesellschaft verankert. Die Mikalonische Jugend Armee (MJA) ist eine wichtige Institution, die als Teil des parallelen Erziehungssystems fungiert. Sie verfolgt das Ziel, die Jugend in Disziplin, Solidarität, der Verteidigung des Planeten und vor allem, der Verantwortung für das Gemeinwohl zu erziehen. Die meisten Jugendlichen treten früh in die MJA ein und durchlaufen eine Ausbildung, die sie sowohl auf das militärische als auch auf das zivile Leben vorbereitet. Diese Institution hat einen starken kulturellen Einfluss auf die Gesellschaft und ist für viele ein traditioneller Teil des Lebenswegs, viele Kommandanten führen eine sehr lange Familientradition im Militär fort.

Die Armee auf Mika (AoM) gilt als Garant für die Unabhängigkeit des Planetoiden und als Schutzmacht gegen externe Bedrohungen und unterdrückende Einflüsse. Sie ist jedoch eng mit der Gesellschaft verwoben und agiert im Rahmen der sozialistischen Ideale als Hüter der Freiheit, nicht als unterdrückende Kraft. Die MJA und die AoM sind für viele Bewohner ein Symbol für den Widerstand und die Befreiung vom imperialen Joch und stehen für die Verpflichtung, die Freiheit der mikanischen Gesellschaft zu bewahren.

Soziale Gruppen und Beziehungen zwischen den Spezies

Während die meisten Spezies friedlich zusammenleben, gibt es einige Gruppen auf Mika, die im sozialen Leben von der mikanischen Armee besonders beobachtet werden. Die Trandoshaner, eine spezialisierte Gruppierung auf dem Planeten, haben eine enge Loyalität gegenüber dem Konsortium, einer externen Macht, der sie ihre Treue geschworen haben. Obwohl sie keinen offenen Konflikt suchen und ein akzeptables Zusammenleben angestrebt wird, bleibt die Armee wachsam gegenüber der Trandoshaner-Sippschaft und deren Aktivitäten, insbesondere im Gebiet um das Tal von Ulduvai. Diese Beziehungen werden mit diplomatischem Fingerspitzengefühl geführt.

Verhältnis zu den Mikanern

Die Ureinwohner Mikas, die Mikaner, leben aufgrund ihrer besonderen Physiologie und ihrer nächtlichen Gestaltwechsel meist in abgelegenen Gebieten oder unter strikten Sicherheitsmaßnahmen in städtischen Wohnbereichen. Obwohl sie ein wichtiger Teil der Geschichte des Planeten sind, besteht ein gewisser sozialer Abstand zwischen ihnen und der Hauptgesellschaft. Einige Mikaner nehmen dennoch aktiv am gesellschaftlichen Leben teil und integrieren sich, indem sie sich an Sicherheitsvorkehrungen halten, die ihre nächtliche Transformation kontrollieren. Die Mehrheit jedoch lebt isoliert und bewahrt ihre eigene kulturelle Identität, die teilweise wenig mit den sozialistischen und kollektiven Idealen der neuen Gesellschaft gemein hat.

Kulturelle Werte und Identität

Die Befreiung von imperialen Einflüssen hat auf Mika eine starke gemeinsame Identität geschaffen, die sich aus dem Bestreben nach Freiheit, Gleichheit und kollektiver Verantwortung ableitet. Die kulturellen Werte basieren auf den Grundsätzen der Solidarität und des Gleichheitsgedankens, der sich in jedem Aspekt des sozialen Lebens widerspiegelt. Kunst und Literatur thematisieren oft die Befreiung, das Streben nach Unabhängigkeit und die Schönheit des gemeinschaftlichen Lebens.

Obwohl die Gesellschaft auf Mika einen klaren Kurs verfolgt und auf Gleichheit und Zusammenhalt setzt, gibt es Raum für individuelle Meinungen und Ideen. Kulturelle Veranstaltungen und Feste, die an die Befreiung erinnern, sind fester Bestandteil des Lebens und stärken das Bewusstsein der Bevölkerung für ihre Freiheit und die Notwendigkeit, sie aktiv zu verteidigen.

7. Bildung und Wissen


Das Bildungssystem auf Mika ist stark gemeinschaftsorientiert und darauf ausgelegt, praktische Fähigkeiten und kollektives Verantwortungsbewusstsein zu fördern. Bildung gilt als ein gemeinschaftliches Gut, das jedem Bewohner unabhängig von Herkunft und Spezies zugänglich ist. Das System kombiniert schulische Ausbildung mit der parallelen Erziehung durch die Mikalonische Jugend Armee (MJA).

Schulische Bildung

Die schulische Bildung beginnt mit einem Fokus auf Grundwerte wie Solidarität und Respekt. In höheren Klassen wird die Ausbildung praxisorientierter, und die Schüler erlernen handwerkliche, technische und landwirtschaftliche Fähigkeiten, die in der autarken Gesellschaft Mikas essenziell sind. Besonders technische und naturwissenschaftliche Fächer erhalten große Aufmerksamkeit, um die Unabhängigkeit des Planeten zu fördern.

Paralleles Erziehungssystem: Die Rolle der MJA

Die Mikalonische Jugend Armee (MJA) ergänzt die schulische Ausbildung und schult Jugendliche in Disziplin, Gemeinschaftsgeist und Verteidigung. Die MJA-Ausbildung umfasst körperliche Ertüchtigung und fördert Resilienz und Geschicklichkeit durch Sportarten wie:

  • Parcourslauf und Geländelauf zur Förderung von Koordination und Ausdauer,
  • Kampfsportarten wie Teräs Käsi für Selbstverteidigung und Körperbeherrschung,
  • Ringen und Teamwettkämpfe zur Stärkung des Teamgeists und Durchhaltevermögens,
  • Orientierungsläufe zur Entwicklung von Navigations- und Geländekenntnissen.

Wissenschaft und Wissenstransfer

Mikas Wissenschaft konzentriert sich auf die nachhaltige Nutzung von Ressourcen und die Förderung der Selbstversorgung. Neben einer fundierten Ausbildung im Bergbau, der durch die Erzvorkommen auf Serev wichtig für Mikas Wirtschaft ist, sind Agrar- und Umweltwissenschaften von zentraler Bedeutung. Forschungsinstitute in der Hauptstadt Mika arbeiten an Projekten zur Bodenfruchtbarkeit, Wasseraufbereitung und neuen Energiegewinnungen, um die Lebensqualität für alle zu sichern. Bildungseinrichtungen kooperieren eng mit diesen Instituten und bieten Schülern über Exkursionen Einblicke in aktuelle Projekte.

Kulturelle Bildung und Archivierung

Mikas kulturelles Erbe wird durch Museen und Archive in der Hauptstadt gepflegt, die historische Artefakte und Dokumente zur Geschichte und zur Ureinwohnerkultur präsentieren. Mika ist galaxisweit für die Mikanische Quarzlithografie bekannt, eine Kunstform, die Quarz in dünnen, gravierten Schichten nutzt, um Lichtreflexionen und wechselnde Szenen darzustellen. Diese Werke sind seltene Sammlerstücke und symbolisieren Mikas Identität.

8. Kulturelle Vielfalt


Die kulturelle Vielfalt auf Mika ist das Ergebnis der historischen Strafkolonie und der Vielzahl an Spezies, die sich seitdem auf dem Planeten angesiedelt haben. Menschen, Twi’leks, Shistavanen, Trandoshaner und andere Spezies leben hier gemeinsam und prägen das soziale und kulturelle Leben auf vielfältige Weise. Die Gesellschaft hat sich seit dem Freiheitskampf von 38 ABY stark verändert und trägt die Erfahrungen mehrerer Generationen von Exilanten und ihren Nachkommen in sich, was zu einer Kultur führte, die Solidarität und gemeinschaftliches Leben hochhält.

Dennoch existiert eine gewisse Distanz zu den Mikanern, den Ureinwohnern des Planeten, die aufgrund ihrer nächtlichen Gestaltwechsel meist in eigenen Siedlungen leben und kaum in die neue Gesellschaft integriert sind. Diese kulturelle Trennung spiegelt sich auch in den Traditionen wider, denn während viele Feste und Bräuche multiethnisch geprägt sind und die Verbundenheit der Nachfahren der Strafkolonisten und Freiheitskämpfer stärken, bleiben die Mikaner in dieser neuen Gesellschaft eher isoliert.

Trotz der Vielfalt wurde im Laufe der Zeit ein einzigartiger kultureller Charakter entwickelt, der lokale Elemente wie die Mikanische Quarzlithografie umfasst. Diese besondere Kunstform dient als gemeinsames Symbol der Resilienz und erinnert an die Wurzeln und die Identität des Planeten.

9. Technologie und Lebensweise


Auf Mika prägen die begrenzten Ressourcen und der industrielle Erzabbau das Leben. Die Mika Extraction and Refinement Corporation (MERC), die größte Rohstofffirma des Planeten, überwacht den Erzabbau und organisiert den Export über die Transit-Station 38. Der Raumhafen ist das Tor zum Arkanis-Sektor und zentral für Mikas Wirtschaft. Vor Ort wird das Erz nur grob verarbeitet; der Großteil geht direkt in den Export.

Technologie auf Mika dient vor allem der Selbstversorgung. Fortschrittliche Agrar- und Umwelttechnologien sorgen für Bodenfruchtbarkeit und Wasseraufbereitung. Solar- und Windkraftanlagen betreiben die Versorgungsnetze in der Hauptstadt und machen Mika unabhängiger. Der Zugang zu Technik ist gemeinschaftlich organisiert und auf das Nötigste beschränkt. Luxusgüter sind selten.

Die Bewohner leben einfach und kollektiv. Unionsgeführte Kommunen und Wohnblöcke verwalten Arbeit und Ressourcen gemeinschaftlich. Wartungsarme Technik prägt den Alltag, und der sozialistische Gedanke durchdringt alle Lebensbereiche: Technologie gilt als gemeinsames Gut, das der gesamten Gemeinschaft zugutekommt.

10. Wichtige Städte/Orte


  • Mika (Hauptstadt)
  • Jellyfish Cove
  • Transit-Station 38

11. Hintergund Informationen


  • MERC – Mika Extraction and Refinement Corporation, die größte Rohstofffirma auf Mika, verantwortlich für den Erzabbau und -export.
  • MJA – Mikalonische Jugend Armee, das parallele Erziehungssystem, das Jugendliche in Disziplin, Solidarität und Verteidigung schult.
  • AoM – Army of Mika, die Armee Mikas, die als Schutzmacht für Freiheit und Unabhängigkeit dient.
  • Transit-Station 38 – Der Haupt-Raumhafen auf Mika, über den der Erzexport in den Arkanis-Sektor erfolgt.