Hafen der Verdammten II – Bloodborn (3)


Infobox

  
TypeRPG Offline Runde
Laufzeitca. 5 Stunden
Ort 
Teilnehmerxxx – White Beard
xxx – Graf Lind
Danny – Slik
Julien – Garnassc
xxx – Kratoss
xxx – Kalle
Agga – Theron Qel-Droma
xxx – Shiva
xxx – Vex T´kara
Tommy – Tekiu Eitrir
xxx – Maverick

Audio

1. Allgemeine Beschreibung


In der Stadt Taleucema auf dem Planeten Saleucami befand sich die Crew Bloodborn, um die Königin der Guavianischen Todesbringer zu finden und auszuliefern – tot oder lebendig.

White Beard und Abraxas waren bei Graf Lind, den White Beard für seine Crew angeheuert hatte. Sie funkte Slik an, der sich mit seinen Neffen Garnassc und Kratoss sowie dem Dowutin Kalle gerade erst in einer dunklen Gasse versteckte, nachdem sie die Sturmtruppen im Rathaus getötet hatten. White Beard machte sich auf den Weg, um sich dem Trupp anzuschließen.

2. Neue Agenten an der Seite der Bloodborn


In der Zwischenzeit befand sich Theron Qel-Droma bei Venlana, die ihn fragte, warum die Ergreifung der Königin so lange dauerte. Sie stellte ihm neue Agenten zur Seite, die für die Mission angeheuert worden waren: Shiva, Vex T’kara, Tekiu Eitrir und Maverick. Damit sollte die Mission schnellstmöglich abgeschlossen werden.

Theron schloss sich mit seinen Leuten Slik an. In einer Gasse besprachen die Agenten des Konsortiums, wie sie weiter vorgehen sollten. Sie wussten, dass sie den Datenknoten finden mussten, kamen jedoch nicht sofort darauf, wie sie an die Daten gelangen könnten. Es dauerte eine ganze Weile, bis White Beard die Idee hatte, einfach in ein Internetcafé zu gehen.

Während sie stundenlang ihren Plan diskutierten, kamen zwei Kinder, die in der Gasse Ball spielten, neugierig näher. Sie staunten über die gefährlich aussehenden Agenten. Slik gab ihnen zwanzig Credits, damit sie zufrieden weiterzogen.

3. Die Slums von Saleucami


White Beard und Abraxas schickten Graf Lind los, um sich neu einzukleiden und sich frisch zu machen, bevor sie das örtliche Internetcafé aufsuchten. Dort gelang es den beiden Piraten, sich durch den ersten Datenknoten zu hacken. Sie stellten fest, dass die Todesbringer ein getarntes Unternehmen namens SaleuQuest Overland Adventures gegründet hatten, um Flüge vom Raumhafen zur Basis im Blackwind-Krater zu tarnen. Diese Flüge belieferten die Basis mit Versorgungsgütern.

Kurz darauf trafen Guavianische Todesbringer ein. White Beard und Abraxas gaben vor, mit dem Hack nichts zu tun zu haben, indem sie einen Computer zerstörten und dessen Festplatte stahlen.

Da sie nicht viele Informationen erlangten, beschlossen White Beard, Abraxas, Vex und Maverick, zurück in die Slums zu gehen. White Beard wollte erneut mit den Yellow Thaleons sprechen und möglicherweise versuchen, sie zu rekrutieren.

In den Slums übergab White Beard den Götzen des Messias an die Yellow Thaleons. Im Gegenzug schlossen sie sich zwar nicht seiner Crew an, versprachen jedoch, den Bloodborn in Taleucema zu helfen, falls sie Probleme haben sollten.

4. Dann hat es RUMMS gemacht


Vex T’kara änderte jedoch seine Pläne und kehrte allein zu den Thaleons zurück. Er wollte den Götzen stehlen, obwohl er wusste, dass dies das gerade geschlossene Bündnis gefährden würde. Der Verrat interessierte ihn nicht – er wollte den Götzen! Er fand die Gang, die um einen Tisch saß, auf dem sie stolz den Götzen platziert hatten. Vex wurde freundlich begrüßt, da er als Bloodborn galt. Doch als die Thaleons erkannten, dass er ihren Götzen stehlen wollte, ließ Vex als „Lebensversicherung“ einen seiner drei Thermaldetonatoren unbemerkt unter den Tisch rollen.

Nun musste er schnell handeln. Er schnappte sich den Götzen, aber als er sich zum Gehen wendete, schoss der Anführer der Thaleons auf ihn. Glücklicherweise traf ihn der Schuss nicht, da ein Vogel just in diesem Moment in das Auge des Anführers kotete (GM-Verzweiflung, Wahl von Mazi = Vogelscheiße?!).

Der Anführer der Thaleons war ausgeschaltet, doch die anderen Gangmitglieder eröffneten sofort das Feuer auf Vex. Er fiel schwer verwundet zu Boden. Er konnte nichts mehr sagen und den Sprengsatz auch nicht mehr entschärfen. Niemand wusste von dem Thermaldetonator – und so explodierte er. Die Explosion löste auch die beiden anderen Thermaldetonatoren an Vex‘ Gürtel aus. Ein riesiger Explosionspilz erhob sich über den Slums, und das gesamte Stadtviertel wurde in die Luft gesprengt. Vex T’kara starb, er hatte sein eigenes Schicksal gewählt.

5. Hacken im Internetcafe


Die Explosion hatte jedoch einen Vorteil: Alle Sicherheitskräfte der Stadt wurden in Richtung der ehemaligen Slums gerufen, sodass sich die Bloodborn nun frei bewegen konnten. Sie entschieden sich, ebenfalls ins Internetcafé zu gehen, um einen weiteren Versuch beim Hacken zu unternehmen. Venlana schickte einen cleveren Sanitäter namens Draven Kael als Verstärkung. Der Twi’lek begleitete Slik, Theron, Garnassc und Kratoss ins Café. Die anderen stellten sich draußen als Wache auf, um ungebetene Gäste fernzuhalten.

Schon bald tauchten erneut Guavianische Todesbringer auf. Doch die Agenten draußen griffen nicht ein. Nur Kalle versuchte, die Durastahltür herauszureißen, um sie als Waffe gegen das Killerteam zu benutzen. Die Todesbringer gingen jedoch einfach an ihm vorbei, indem sie den Öffnungsknopf der Tür betätigten. Sie sahen Kalle nur verdutzt an.

Die beiden Trandoshaner versteckten sich hinter einer der Türen im Inneren des Cafés und wurden nicht entdeckt. Es kam, wie es kommen musste, und ein Kampf entbrannte. Die Todesbringer schossen als Erstes auf Draven, der verwundet und bewusstlos zu Boden sank und somit nicht weiterhacken konnte.

Nun griffen endlich auch die Wachleute von draußen ein. Der Kampf dauerte eine Weile, doch die Trandoshaner zerfleischten vier der Todesbringer. Schließlich schaffte es Slik, die verbleibenden Todesbringer davon zu überzeugen, dass sie alle ihr Leben verlieren würden, wenn sie weiterkämpften. Krash, der Anführer des Barabel-Teams, gab Slik den Standort des Blackwind-Kraters preis (Triumph)

6. Venlana war sauer


Kurz darauf trafen auch White Beard, Abraxas, Graf Lind und Maverick bei Slik und dem Rest der Crew ein. Sie gingen zurück in die Gasse, wo sie auf die ballspielenden Kinder trafen, und entschieden sich, zu Venlana zu gehen, um den nächsten Schritt zu besprechen. White Beard, Draven und Maverick gingen jedoch zurück zum Schiff.

Die Zellenführerin Venlana war erstaunt, dass die Crew es wagte, ohne ihr Ziel, die Königin, zu ihr zurückzukehren. Theron berichtete ihr, dass Slik als Anführer in Frage gestellt wurde, da er nicht in der Lage sei, schnell sinnvolle Entscheidungen zu treffen. Slik seinerseits fragte Venlana, ob sie Informationen über den Blackwind-Krater habe. Venlana hatte genug von den Diskussionen und ließ die Crew über Sliks Führungsrolle abstimmen. Das Ergebnis war eindeutig: Slik Starfire wurde mit fast allen Stimmen zum Captain der Crew gewählt! Selbst Theron Qel-Droma hatte für ihn gestimmt?! Die Intrige hatte Theron also nichts eingebracht. Dies hätte seine Chance sein können, das Kommando zu übernehmen und Ruhm zu erlangen.

Venlana schickte die Crew fort. Wenn sie ohne die Königin zurückkämen, würde Sliks Kopf rollen – er war nun der Captain!

7. Die Klone


Die Bloodborn liehen sich Gleiter und fuhren die 250 Kilometer hinaus ins Ödland, um den Blackwind-Krater zu erreichen. Am Rand eines dichten Waldes angekommen, fiel Tekius Gleiter aus, und er musste zu Fuß weitergehen. Er fand zwar den richtigen Weg, wurde jedoch von drei alten Klontrupplern gefangen genommen, die ihn in ihr Quartier, eine Höhle, brachten. In der Höhle befanden sich noch zwei weitere Klontruppler. Sie befragten Tekiu, der vor Erschöpfung zusammenbrach. Diese ganze Aufregung war einfach zu viel für den Besalisk.

|

Die Klontruppler machten sich auf den Weg, um auch die anderen Agenten des Konsortiums zu fangen. Die Bloodborn bemerkten derweil das Fehlen von Tekiu, bevor die Klontruppler aus den Büschen auftauchten. Die Bloodborn ließen sich widerstandslos fangen, da sie Tekiu sehen wollten.

In der Höhle angekommen, stellten sich die Klontruppler als freundlich heraus. Der Sanitäter Oake kümmerte sich gut um Tekiu und deckte ihn zu, damit er nicht fror. Auch die anderen vier Klontruppler – Zeke, Rafe, Tojo und Jayk – waren nach einigen Gesprächen nicht mehr feindselig. Sie erzählten, dass sie zum 1. Platoon der 408. Legion gehörten und während eines Einsatzes in Karbonit eingefroren worden waren.

Die Todesbringer hatten sie vor vielen Jahren aufgetaut. Anfangs waren es noch 27 Klone gewesen, doch inzwischen waren nur noch fünf übrig. Die Helme und Namen der Gefallenen hingen an den Wänden

8. Es gibt keine Freunde


Zeke freundete sich mit Slik an, und die beiden Anführer tauschten ihre Geschichten aus. Dennoch konnten die Klontruppler nicht überzeugt werden, sich den Bloodborn anzuschließen. Sie schuldeten den Todesbringern zu viel. Auch wollten sie die Bloodborn nicht zu den Todesbringern lassen. Ein Konflikt schien unausweichlich.

Vor dem Kampf feierten sie jedoch Sliks Geburtstag und aßen gemeinsam! Jayk ging mit Kalle zum Schießstand, um zu üben.

Schließlich gab Slik den Befehl zum Angriff. Die Klontruppler sollten jedoch nur betäubt werden, damit die Bloodborn sie zu ihren Brüdern in den Arkanis-Sektor bringen konnten. Dies war im Prinzip Hochverrat, da die Klone im Arkanis-Sektor derzeit für das Triumvirat kämpften. Aber es war Sliks Entscheidung. Es war sein Kopf!

Kratoss griff Zeke an und rammte ihm, wie aus dem Nichts, seine Kralle in den Bauch. Der Klon schaute ihn verletzt und traurig an. Er hatte ihm vertraut. Die anderen Klontruppler schrien, setzten ihre Helme auf, und eine wilde Schießerei entbrannte in der Höhle. Doch die Agenten des Konsortiums hielten sich an den Befehl und schossen nur mit Betäubungsschüssen auf die Klonbrüder. Nach kurzer Zeit merkten die Klone dies und stellten das Feuer ein. Kratoss schaffte es schließlich, die Klone davon zu überzeugen, dass sie ihnen nur helfen wollten. Die Klone willigten ein, die Agenten passieren zu lassen und am Ende mit ihnen abzureisen.

9. Der nächste Tag


Nachdem alle versorgt waren und die ersten Sonnenstrahlen aufgingen, machten sich die Bloodborn auf den Weg. Sie erreichten den Krater und mussten nun ein 50 Meter langes Schlachtfeld überqueren, um zur Basis zu gelangen.

Slik schickte seine Aufklärungssonde zu einem der beiden MG-Stellungen in den Bunkern neben dem Eingang. Die Sonde wurde entdeckt und abgeschossen, was den Alarm auslöste.

Anfangs rannten die Agenten einzeln los. Dabei wurden Tekiu, Theron und Shiva von den MGs getroffen und schwer verwundet. Als die trandoshanischen Brüder schließlich auf die Idee kamen, gemeinsam zu laufen, um die Wachen zu verwirren, tauchten die Klone wieder auf. Sie feuerten mit Raketenwerfern auf die Bunker und sprengten sie!

Die Bloodborn konnten nun ihre verwundeten Kameraden bergen und versorgen. Anschließend beschlossen sie, hinauf zur Landeplattform zu klettern, die in den Berg eingelassen war, in dem sich die Basis befand. Alle schafften es nach oben – außer Shiva, die abrutschte und in den Tod stürzte.

Auf der Landeplattform töteten Garnassc und Kratoss die beiden Wachen und zogen ihre Kleidung an. Zufälligerweise waren auch die Wachen Trandoshaner (Triumph).

Nun galt es, die Basis zu infiltrieren und sich um die Queen zu kümmern…