Hafen der Verdammten II – Bloodborn (2)


Infobox

  
TypeRPG Offline Runde
Laufzeitca. 4 Stunden
Ort?
Teilnehmer?

Audio

1. Allgemeine Beschreibung


Die Agenten des Konsortiums kamen am frühen Morgen aus der Wildnis zurück, wo sie die Nuunos gejagt hatten. Nun galt es, dem ersten Anhaltspunkt nachzugehen, um den Aufenthaltsort der „Queen“ zu finden, die tot oder lebendig ausgeliefert werden sollte. Der erste Anhaltspunkt war der ehemalige Guavianische Todesbringer-Pirat Graf Lind.

Um seine Adresse herauszufinden, befragten sie den Drogendealer Marcel Blumenberg. Als Gegenleistung musste Slik eine Dosis Bubse-Spice kaufen.

Anschließend machten sich Slik, Garnassc, Kratoss und Eleanor Luke auf den Weg. Doch gerade, als sie in die Slums zu Graf Lind aufbrechen wollten, erhielten sie einen Anruf von der Dead Bird. Der Monkey Lizard Abraxas war aufgewacht. Sein Freund White Beard schlief noch, aber Abraxas wollte etwas unternehmen. Die Agenten gingen zum Hangar, um Abraxas abzuholen. Im Hangar sahen sie eine Chiss und einen Dowutin, die sich das Schiff anschauten. Slik sprach sie an, da er zunächst dachte, es handele sich um Diebe. Doch es stellte sich heraus, dass sie Arbeit suchten. Also rekrutierte Slik die beiden für das Konsortium! Der Dowutin, Kalle, und die Chiss, Sabosen’len’ato, schlossen sich der Gruppe an, um Graf Lind zu suchen.

2. Besuch bei Graf Lind


Als sie das Viertel erreichten, in dem sich Linds Wohnung befand, wurden die Agenten von Gangmitgliedern der Yellow Thaleons beobachtet. Sie hielten Abstand und beobachteten zunächst, was die Konsortium-Agenten in ihrem Gebiet wollten. Um einem möglichen Überfall vorzubeugen, sprach Slik den Anführer der Gang an. Dieser blieb sachlich und erklärte, dass das Konsortium hier nichts zu suchen habe. Dennoch wollten sie keinen Bandenkrieg beginnen, solange alle höflich blieben.

Bei Graf Lind angekommen, klopften die Renegaten an seine Tür. Der mürrische, trunkene Pirat war nicht erfreut über den Besuch. Doch mit den richtigen Worten schaffte es die Truppe, hereingelassen zu werden. Der Gestank von Schweiß und Alkohol griff die Sinne der Renegaten an und trieb ihnen Tränen in die Augen. Das kleine Einzelzimmer von Graf Lind war voller Müll, Trümmer und leerer Flaschen. Die Mitte des Raumes wurde von einer schweißbefleckten Matratze dominiert, und das einzige Licht kam von einer flackernden, schmuddeligen Lampe.

Kalle provozierte den Piraten, was dieser nicht gut aufnahm. Doch Slik, der sich als guter Anführer erwies, beruhigte die Situation. Er sprach ruhig mit Graf Lind und schaffte es, dessen Vorgeschichte zu entlocken und herauszufinden, warum er kein Todesbringer mehr war.

Inzwischen war auch White Beard aufgewacht und schloss sich der Gruppe an. Er „fiel mit der Tür ins Haus“ und beleidigte Graf Lind sofort. Dies erschwerte die weiteren Bemühungen, Informationen über die Schwesternschaft der Guavianischen Todesbringer zu erhalten.

3. Der rodianische Hehler


Trotz allem versuchte Slik, Graf Lind für das Konsortium zu rekrutieren. Er holte einen Vertrag heraus und ließ Lind unterschreiben. Der Pirat fühlte sich endlich nach all den Jahren wieder nützlich und versprach, mit dem Trinken aufzuhören. Doch Slik ahnte, dass Lind ihn bei der nächsten Gelegenheit „verraten“ könnte. In der Piratensprache bedeutete das, den „Schwarzen Fleck“ zu vergeben. Slik zerriss daraufhin den Vertrag vor Linds Augen. Der alte Pirat war erschüttert und fühlte sich betrogen. Ob dies noch ein Nachspiel haben würde?

Slik übergab plötzlich das Kommando über die Agenten des Konsortiums an White Beard, obwohl dieser nur für diese Mission von den Konsortiumsführern geduldet wurde. Niemand erhob Einwände, wahrscheinlich auch deshalb, weil die Hälfte der Crew aus einfachen Söldnern bestand, die nicht offiziell beim Konsortium angestellt waren. Doch Slik vertraute White Beard, weil er wusste, dass dieser ein erfahrener Seemann war.

Nachdem sie bei Graf Lind fertig waren, machten sich die Bloodborn auf den Weg zu ihrem nächsten Ziel: dem rodianischen Hehler Krezo Wasanti in der Innenstadt. Lena ging zurück zum Schiff und wartete dort auf neue Befehle.

Bei Krezo angekommen, gingen alle außer Kalle hinein. Der Dowutin blieb vor der Tür, um Wache zu halten. White Beard drehte das „Open“-Schild um, sodass der Laden als geschlossen angezeigt wurde. Seine Crew verteilte sich im Raum, während White Beard das Gespräch mit Krezo begann.

4. Meuterei


White Beard versuchte es zunächst auf die charmante Art, kam jedoch nicht weiter. Also setzten Garnassc und Kratoss den Rodianer unter Druck. Schließlich bekamen sie die Informationen, die sie suchten. Die Todesbringer auf Saleucami hatten sich in einer geheimen Basis im sogenannten Blackwind-Krater verschanzt. Wo auch immer dieser Krater lag, um den genauen Aufenthaltsort herauszufinden, mussten sie auf den Datenknoten zugreifen. Venlana, die örtliche Anführerin der Konsortiumszelle, hatte dies bereits erwähnt.

Abraxas stahl einen Götzen vom Messias, der 10.000 Credits wert war, und übergab ihn Kalle zur Aufbewahrung.

Anschließend teilte sich die Crew auf. White Beard und Abraxas kehrten zu Graf Lind zurück. Eleanor setzte sich auf die andere Straßenseite und gab sich als Obdachlose aus. Slik, seine beiden trandoshanischen Neffen und Kalle gingen in ein Lokal, um etwas zu essen.

Graf Lind war inzwischen ebenfalls in der Innenstadt unterwegs und ging seiner „Arbeit“ nach: Er bettelte. Eleanor saß auf seinem „Stammplatz“. Die beiden unterhielten sich, und Graf Lind versuchte, eine Meuterei gegen die Bloodborn zu starten. Er sagte Eleanor, dass er ihr mit den Yellow Thaleons folgen würde, wenn sie Slik Starfire wegen der Demütigung mit dem Vertrag ausschalten würde. Nach einiger Zeit ging er zurück nach Hause.

5. Sturmtruppen Kontrolle


Dort warteten bereits White Beard und Abraxas auf ihn. White Beard entschuldigte sich bei Graf Lind für seinen ersten Auftritt, und die beiden kamen ins Gespräch. Schließlich rekrutierte White Beard Graf Lind für die Bloodborn!

Im Lokal genossen Slik, Garnassc und Kratoss ein Festmahl mit feinstem Fleisch. Kalle bestellte jedoch nichts und wurde daraufhin aus dem Lokal geworfen.

Nachdem die drei Agenten gegessen hatten, wurden sie auf der Straße von einer Patrouille Sturmtruppen angehalten und durchsucht. Krezo hatte den Diebstahl des Götzen bemerkt und die Militärpolizei alarmiert. Doch nach einer gründlichen Durchsuchung ließen die Soldaten die Agenten weiterziehen, da sie den Götzen nicht bei sich hatten. Slik konnte von Glück reden, dass der Sergeant das Konsortiumssymbol auf seiner Schulter nicht bemerkte.

6. Korruption gescheitert ?


Schließlich trafen sich alle Renegaten wieder bei Eleanor. Sie besprachen ihre nächsten Schritte. Es war klar, dass sie nun irgendwie Zugang zu dem Datenknoten bekommen mussten, um das mysteriöse Unternehmen der Schwesternschaft auszuspionieren. Slik wollte die Passanten befragen, ob jemand wüsste, wo sich das Geheimversteck der Todesbringer befand. Natürlich wusste es niemand, schließlich war dies ein Triumviratsplanet, und die Todesbringer versteckten sich hier. Sie würden ihren Aufenthaltsort nicht öffentlich bekannt machen. Also entschied Slik plötzlich, zum Rathaus zu gehen – zu einem öffentlichen Gebäude?! Garnassc, Kratoss und Kalle begleiteten ihn. Das Rathaus wurde von zehn Sturmtruppen bewacht, die Slik sofort aufhielten, als sie sein Wappen erkannten.

Es kam zu einem Kampf. Die Sturmtruppen wurden alle ausgeschaltet. Sie versuchten noch, Verstärkung zu rufen, aber Venlanas Spione hatten die Bloodborn im Blick und störten die Kommunikationsgeräte der Truppen. Ob Venlana jedoch zufrieden mit diesem öffentlichen Auftreten der Bloodborn und dem Tod einiger Sturmtruppen zu diesem frühen Zeitpunkt der Korruption auf Saleucami war, blieb abzuwarten. Wenn das Triumvirat Wind von den Machenschaften des Konsortiums auf Saleucami bekäme, wäre die Korruption gescheitert. Jemand müsste dafür geradestehen und seinen Kopf hinhalten…