
1. Allgemeine Beschreibung
Ya‘so Chenukrar saß in seiner Kajüte auf seinem Bett und starrte an die Wand. Was für aufwühlende Tage der junge Kel‘Dorianer bis hier hin erlebte war ungewöhnlich für sein bisheriges Leben. Auf seinem Heimatplaneten Dorian hat er viele Geschichten erlebt, da sein Vater der Senator Korrolt Chenukrar diese Geschichten ihm oft zum einschlafen erzählt hatte. Dinge dieser Art selber zu erfahren war etwas völlig anderes.
2. Der erste Kontakt mit dem Konsortium
Reise verschlug es ihn Tief in das Gebiet des sogenannten „Konsortium“, ein Verbrechersyndikat und ein ausgesprochener Feind des Triumvirat, der Fraktion in der Galaxis, welches sein Heimatplaneten angehört.
Der Weg hierhin nach Tattooine, den Wüstenplanet, um den sich Jahrhundert alte Sagen ranken war lang und beschwerlich. Bereits bei seiner Ankunft, war ihm klar, dass er schnellstmöglich mit jemand in Kontakt treten musste, denn seit Jahren leben auf Tattoine nicht nur mehr lebende Kreaturen. Untote zerstörten die Überbleibsel vergangener Zivilisationen und Geschichten. Sein Weg führte ihn zu einem Tempel, welche alle Einheimischen und halbwegs gesprächige Kreaturen auf diesem Planeten nur „Jabbas Palast“ nannten.
Dort traf er auf ein kleines Wesen, nicht gerade einmal 1 Meter hoch, welches sich als Offizier Ratchet vorstellte und auf einem als Thron zu beschreibenden großen gemeißelten Steinklotz fläzte sich Anführer Tio Hora, der mit seiner leicht beschädigten weißen Uniform schon etwas respekteinflössend aussah.
Beide musterte den [[Kel´Dor]]ianer und versuchten ihn in den ersten Worten zu erläutern was das „Konsortium“ ist, was und wie man zu dem „Kaiser oder Lord steht“ und das die Loyalität nur dem Konsortium bzw. man nur als [[HdV – Loyalist der letzten Ordnung.pdf]] ein wahres einfaches und erfülltes Leben haben kann.
Die Bemerkungen über den einzig wahren Frieden, welchen man über die Galaxis bringen möchte, hatte er in den besagten Geschichten von seinem Vater auch schon mehrmals gehört, daher ignorierte er dieses aufgeblasene Gerede von Ratchet und Tio Hora. Er wollte aber mehr erleben und verstehen von diesem [[Konsortium]], so dass er den ersten werben nachgab und sich den beiden anschloss.
Die Gedanken umkreisten ihn weiter, hätte er gewusst was danach geschieht, so hätte er sich diesen beiden Kreaturen nicht angeschlossen.
3. Die Begegnung mit Adar Talon
Er horchte auf seinem Bett kurz auf, nein das Schiff im welchen er jetzt saß, dass war weiterhin im Hyperraum. Worüber er zum jetzigen Augenblick sehr froh war. Er weiß gar nicht mehr so genau, wer alles jetzt die Flucht von Tattoine überlebt hat und den anschliessenden Kampf im Weltraum mit plötzlich auftauchenden Sternenzerstörer.
Der Hyperraum war also erst einmal gut, das Gemurmel und Gerede der anderen hörte er, aber er war sich nicht sicher, wer alles noch an Board war. Eins wusste er bereits, dass von den ersten Kontakten in „Jabbas Palast“ nur noch ein Wesen übrig war. Mit Offizier Ratchet und Anführer Tio Hora machte er sich auf den Weg. Hinter den letzten Ruinen und Überbleibseln einer Ortschaft Namens „Mos Eisley“ ragte die neu erbaute schwarze Festung Pillar of Autumn hervor. Ohne große Umwege gingen die drei in eine Art Konferenzraum.
Hier warteten bereits andere Kreaturen und alle zusammen blickten nach vorne zu einem Mann. Man nennt ihn Adar Tallon. Er stand an diesem großen Konferenztisch mit einem Geleit von zwei Leibwächtern an seiner Seite. Ya‘so Chenukrar war wohl nicht der einzig neue in dieser Runde, denn neben ihn war es eine ehemalige Jedi und eine nicht gläubige Schwester der Nacht mit ihrem Art Haustier. Die beiden erhielten Fragen von diesem Mann, gegenüber Adar Tallon zeigten Tio Hora und Offizier Ratchet nicht nur großen Respekt, sondern auch eine gewisse Furcht.
Die Fragen hörte Ya‘so nicht wirklich, nur das [[Adar Tallon]] gegenüber der ehemaligen Jedi die Stimme erhöhte, um wohl zu zeigen, wer in diesen Raum das Sagen hatte. Ya‘so Interesse galt eher den Brüdern und Schwestern der Nacht, welche er musterte die neben dem kleinen Offizier Ratchet standen. Als sie gemeinsam den Konferenzraum betraten, umgeben von einer düsteren und angsteinflößenden Aura, wurde ihm klar, dass er zum ersten Mal jene mächtigen Kräfte dieser Galaxie sah, von denen er bisher nur in Geschichten gehört hatte.
Die Brüder und Schwestern zeigten Adar Tallon den Respekt den man geben konnte, wenn eine wichtige Person Respekt erwartet, ob dies ein ehrlicher Respekt war, dies konnte Ya‘so ausschließen, soweit waren seine Fähigkeiten schon, um dies zu erkennen.
Adar Tallon richtete plötzlich seine Worte an ihn. „Wer bist Du?“. „Ya‘so Chenukrar, mein Name“ antwortete er ganz unvorbereitete. In dem Gesicht von Adar Tallon konnte man das denken sehen. „Wer sind deine Eltern?“. „Korrolt und Ma‘quim Chenukrar vom Planeten Dorin“. Adar Tallon wiederholte den Namen und fügte dann hinzu „Senator Korrolt Chenukrar und die Ärtztin Ma‘quim Chenukrar“ sind Deine Eltern?“. Ya‘so nickte einfach nur und bekam erneut die Frage „Wie stehst Du zum Konsortium und willst Du uns anschließen?“. Es hat sich seit der Frage von Tio Hora und Ratchet nichts geändert, er wollte mehr über das Konsortium erfahren, aber will er diesem wirklich angehören, diese Frage wollte er der Zeit überlassen. Er bestätigte die Frage natürlich und er glaubte ein leichtes zufriedenes Lächeln bei bei Adar Tallon erkennen zu können.
Adar Tallon blickte zu Offizier Ratchet „Auf ein Wort, Ratchet“. Das kleine Wesen fügte sich der Worte und die beiden verschwanden in eine Art Büro. Die beiden Leibwächter blieben im Raum.
4. Ein Ritual und geheime Gespräche
Ein der der beiden Leibwächter scheint wohl ein ganz großes Interesse der Brüder und Schwestern der Nacht geweckt zu haben. Alle vier redeten und flüsterten auf diesen großen menschlichen Leibwächter ein. Ein grünes Wasserwesen, welches sich in einem stillen Moment kurz als Thor Gruullac vorgestellt hat, versuchte mit anderen Worten die Leibwache vom Gegenteil zu überzeugen. Der Leibwächter schien den Job noch nicht so lange zu machen, denn Leibwächter auf Dorin waren viel entschlossener und zielstrebiger. Wobei Ya‘so natürlich nicht sagen konnte, wie Dorianische Leibwächter gegenüber so einschüchternde Brüder und Schwestern der Nacht reagieren würde.
Der Leibwächter, die Brüder und Schwestern der Nacht und auch eine als Ungläubige Schwester der Nacht verließen den Konferenzraum gemeinsam. Jetzt waren nur noch das Wasserwesen, Anführer Tio Hora, die andere Leibwache, die ehemalige Jedi, Thor Gruullac in dem Raum. Alle warteten darauf das aus den anderen beiden Räumen die Leute zurückkehrten, ohne ein Wort miteinander zu reden.
Als erstes kehrten die Brüder und Schwestern der Nacht zurück, gemeinsam mit der wohl nicht mehr ungläubigen Schwester und dem Leibwächter. Ya‘so hatte von seinem Vater gelernt, dass Wesen, welche eine dunkle Aura Umgaben kaum Gefühle zeigen, aber bei den vieren Brüder und Schwestern der Nacht war eine stille Genugtuung zu spüren.
Der menschliche Leibwächter wirkte anders als vorher. Ya‘so konnte nicht wirklich erkennen, was anders war, aber er wirkte wie die Kal‘Dorianer, welche in den dunklen Vierteln in Dorins Städten Rauschmittel konsumieren. Im fast zeitgleichen Augenblick traten auch Adar Tallon und Offizier Ratchet wieder ein. „Ya‘so … Offizier Ratchet wird Dir alle Deine Fragen beantworten und Dir Dinge im Konsortium zeigen, wende Dich in Zukunft an ihn“. Ya‘ so nickte erst Adar Tallon zu und dann auch Offizier Ratchet, welches das kleine Wesen nicht erwidert.
Was sollten diese Worte genau bedeuten? Den Sinn konnte er nicht so ganz verstehen. Natürlich hatte er sich bereits in „Jabbas Palast“ an Offizier Ratchet und Tio Hora gehalten, darum hatter dort ja gebeten. Wieso verlassen zwei ihm fremde Personen den Raum, kommen wieder herein und er wird als erstes direkt angesprochen und bekommt jetzt sogar eine Art der Bestätigung für eine Art Zusammenarbeit mit Offizier Ratchet.
Ist das der Respekt den angehende Politiker in dieser Galaxie entgegengebracht werden oder ist es weil er der Sohn seines Vaters war? Die Fragen der letzten Stunden werden nicht weniger sondern immer mehr.
Adar Tallon schaute sich um und begann jetzt einen Plan zu beschreiben, welche wohl anscheinend diese Gruppe, welche hier im Konferenzraum teilweise erstmalig zusammen kamen gemeinsam lösen sollte. Eine Eroberung eines Planeten für das Konsortium.
5. Kampf gegen Zombies
Wieder zurück im Shuttle, im Hyperraum, in der Kajüte, auf seinen Bett. So viele Fragen bei den Gedanken an diese Minuten oder Stunden in dem Konferenzraum kommen wieder hoch. Sein Vater hat ihn auf Reisen geschickt, um die Diplomatie zu erlernen, um das Handwerk eines Politikers auf eine praktische Art zu erlernen. Das ihn der Weg in die Gebiete des Konsortium brachten, entsprach seiner eigenen Risikofreudigen Art. Einfach kann ja jeder, aber jetzt wo er wohl knapp dem Ende seines Lebens entkommen ist, da sind die Zweifel über die Art und Weise des Konsortium wieder da. Die Geräusche eines Raumschiffes im Hyperraum waren schon als ganz kleiner Junge für ihn sehr beruhigend. Er zog seine Schuhe aus, seine lange doch etwas sandige und von Flucht und Kampf leicht beschädigte Robe legte er daneben und drehte sich in die Liegeposition. Das Summen des Hyperraumfluges verschwinden wieder in seinen Gedanken über das weitere erlebte auf Tattoine.
Die Gruppe reiste gemeinsam von der schwarzen Festung in Richtung Anchorhead, da dort eine Art Shuttle wartete, welches alle in den Orbit vom Planeten bringen sollte. Das Problem war, das der Weg vom Pillar of Autumn bis zu der Start und Landeplattform ein versuchtes Gebiet ist. UNTOTE! Offizier Ratchet und Anführer Tio Hora führten die Gruppe auf eine Erhebung von der man den entfernten Blick auf Anchorhead und die Plattform einsehen konnte. Anführer Tio Hora blickte durch sein Fernglas und erspähte so einige Zombies, aber auch das Shuttle. Ein Vorteil besteht darin, dass die sichtbaren Zombies sich alle in einer Art Ruhezustand befanden und somit, solange kein Lärm verursacht wurde, ungefährlich blieben. Wie bekommt man aber eine chaotisch, nicht miteinander arbeitende Gruppe durch dieses Chaos.
Offizier Ratchet versuchte sich durchzusetzen und befahl jedem Wesen sich nach und nach auf den Weg zu machen. Diskussionen um Ablenkungen durch die ehemalige Jedi, welche er selbst eingebrachte hatte wurden gehört, aber nicht umgesetzt. Einen vermeintlich sicheren Weg, den Anführer Tio Hora erläuterte, war wohl die bessere Alternative. Bevor Tio Hora mit seiner Ausführung fertig war, war die erste Schwester der Nach bereits drüben. Ya‘so sah ihr nach und wusste, dass sie von allen vielleicht am besten es leise und schleichend bis zur Plattform schaffen würde, da sie bereits im Konferenzraum eine unheimlich eindringliche leise Stimme hatte. Wer so eine Stimme besitzt, wird keine hektischen Bewegungen machen, wenn es nicht sein müsste. Als nächstes folgten Offizier Ratchet, Ya‘so selber und der Bruder der Nacht, den sie Death nannten.
Ya‘so war kurz verwundert, das direkt nach ihm auch der menschliche Leibwächter da war, aber weit und breit Adar Tallon nicht sah und ebenfalls nicht der der zweite Leibwächter. Bevor er aber zu sehr darüber nachdenken konnte hörte er ein Schuss und kurz danach kam auch Anführer Tio Hora am Shuttle an, seine erst neue weiße Uniform war wieder beschmutzt von einer glabbernden Masse eines Untoten. „Ich konnte nur noch in den Kopf schiessen. Es war einer, aber es ging nicht anders“ sagte er in Richtung Adar Tallon. Die neue Schwester der Nacht, die mit ihrem Haustier muss wohl kurz nach oder vor Adar Tallon es geschafft haben. Ya‘so dachte aber nicht an die anderen aus der Gruppe sondern er dachte nur daran, dass so ein lautes Geräusch alle Untoten aufwecken wird. Eine Sekunde später begannen die Sandkörner neben seinen Füßen an zu tanzen und der Boden fing an zu beben, also ob eine riesengroße Herde Nerfs auf sie zu Rennen würde. Die Personen am Shuttle waren alle Wachsam, jeder zog seine Waffen und Ya‘so versuchte hinter Offizier Ratchet zu bleiben, der wohl eine kurze Kommunikation mit den anderen hatte oder vielleicht mit Adar Tallon, dies konnte er nicht auseinander halten.
Viele Untoten im Umkreis von 2km waren durch den Schuss von Tio Hora erweckt und bewegten sich rasend schnell in Richtung der Lärmquelle. Tio Hora bewegte sich zielstrebig auf den Pilotenplatz. Die übrig gebliebene Brüder und Schwestern der Nacht folgten geschickt und mit Hilfe von der Schwester der Nacht, welche sich bereits im Shuttle befand, ebenfalls den Weg. Es fehlten nur noch die zweite Leibwache, Thor Gruullac und die ehemalige Jedi. Man konnte die Silohutte der drei erkennen. Sie würden es nicht bis zum Shuttle schaffen. Wenige, vielleicht so um die 18 Untote erreichten die zweite Leibwache als erstes. Blaster, Schreie von getroffenen Untoten und am Ende kurze stille zeugten davon, dass die Leibwache es wohl nicht geschafft haben muss. Die anderen beiden verbarrikadierten sich in einem Raum in Anchorhead in der Nähe des Shuttles. In der Zwischenzeit startete Tio Hora die Triebwerke. Eine Vorsichtsmaßnahme ? Oder einfach nur eine unüberlegte törichte Aktion in Panik, denn durch diese neue Geräuschquelle weckte man jetzt sämtliche Untote im Umkreis von 5 Kilometer.
Die Nerfs ähnlichen Geräusche waren jetzt noch viel lauter zu vernehmen, es sollte vielleicht nur noch wenige Minuten dauern bis das Shuttle von Untoten überrannt wurde. Offizier Ratchet brüllte in Richtung Tio Hora nicht zu starten und auf die anderen zu warten. Tio Hora flog das Schiff nur etwas über den Boden, so dass es für die Untoten unmöglich war das Schiff zu erreichen. Souveränität am Pilotensitz sah aber anders aus. Während des Brüllen meldete sich der ComLink der ehemaligen Jedi und Offizier Ratchet antworte und versprach zu helfen. Man sollte näher in Richtung der beiden übrig gebliebenen fliegen. Vielleicht die Macht, vielleicht auch andere Umstände brachten die ehemalige Jedi auf das Schiff. Die ehemalige Jedi übernahm den Platz auf dem Pilotensitz und Tio Hora stellte sich auf den Co-Platz. Sicherer wurde der Flug knapp über dem Boden immer noch nicht, aber schon etwas eleganter.
Blieb nur noch Thor Gruullac, welcher sich durch schlagen musste. Death, einer der Brüder der Schatten und seine Begleiter bewaffneten sich mit schweren Geschützen und fertigte die ersten ankommenden Reihen der Untoten nieder. Es ergab sich für für Thor ein kleines Zeitfenster um es an Bord zu schaffen. Death streckte Thor zweimal die Hand hin, aber zweimal bekam das Wasserwesen nicht wirklich halt und flog wieder zurück in Richtung der Untoten. Tio Hora sah sich, das Schiff und vor allem Adar Tallon in Gefahr und befahl der ehemaligen Jedi den Planeten zu verlassen. Offizier Ratchet und die Brüder und Schwestern der Nacht redeten auf Tio Hora ein und wiesen ihn an, dass die ehemalige Jedi das Schiff in der Nähe von Thor landen muss. Da Thor so verwundet wurde lag seinleblos aussehenden Körper auf dem sandigen Boden von Tattoine. Ohne Hilfe würde er es nicht an Bord schaffen. Eine nächste Salve aus den schweren Geschützten auf die nahenden Untoten wurde gefeuert, dass Schiff wurde gelandet und der ziemlich zugerichtete Thor wurde an Board geholt. Das Schiff schloss die Luke und es wurde langsam in Richtung Orbit bewegt.
6. Wurden die Ziele gefährdet?
Ya‘so blickte auf den langsam immer kleiner werdenden Planeten und wischte sich den Schweiß von der Stirn und richtete seine Maske. Er vernahm die kräftige Stimme von Offizier Ratchet. Was für ein Volumen seine Stimme hat, obwohl er noch nicht einmal 1 Meter groß ist. Die Stimme richtet sich gegen Tio Hora, welchen Vorgeworfen wurde die Ziele der Gruppe bzw. die Ziele von Adar Tallon und dem Konsortium zu gefährden. Eine große Anschuldigung, die das kleine Wesen aber eindrucksvoll untermalte und man erwartete den Richterspruch von Adar Tallon. Dieser kam nicht, denn Adar Tallon übergab die komplette Verantwortung an Offizier Ratchet. Ratchet sah keinerlei Alternative und andere Lösung und befahl dem Bruder der Nacht, Death das Urlteil umgehend zu verhängen.
Die Axt von Dath schneidete durch den Körper von Tio Hora und die weiße fast makellose Uniform mit seinen Orden wurde vom eigenen Blut so gefärbt, wie es für die Spezies von Tio Hora natürlich vorkommt. Ya‘so öffnete in seinem Bett wieder die Augen. Er war durch diese Erinnerungen schlagartig wieder im Hier und Jetzt.
Das Geräusch des Hyperraum ist immer noch zu hören und zu spüren. Erst einmal war er froh, diese Hölle der Untoten hinter sich gelassen zu haben. Er fühlte sich trotzdem unwohl. Nicht wegen der Tod zweier Kreaturen während der Flucht oder Abreise aus Anchorhead. Er fühlte sich Unwohl, da er nicht wusste wie er als ein angehender Senator oder Politiker in so einer Situation reagiern sollte.
Wie muss er in Zukunft als ein gewählter und erfahrener Politiker reagieren, was wäre angemessen oder darf er sich in Entscheidungen vom MIlitär gar nicht entgegen stellen. Hätte er gegen eine Persönlichkeit wie Adar Tallon überhaupt die Möglichkeit einzugreifen oder gar das Recht als Repräsentant eines Senats? Die Argumente vom kleinen Wesen waren schlüssig und nachvollziehbar und somit bestand vielleicht auch gar keine Notwendigkeit hier einzuschreiten um ein mögliches Unrecht zu verhindern.
Tio Horas Leben war beendet wurden, da das Wohl der Anderen und das Ziel der Mission über allen stand. Er schloss wieder seine Augen und dachte über die darauf folgenden Situationen nach. Das Shuttle flog in den Weltraum. Dort angekommen war die Gruppe wieder in Gefahr, zwar konnte man die große Exicuter 2, einen Riesen Sternenzerstörer des [[Konsortiums]] erkennen, aber während man sich gerade noch in Sicherheit wiegeln konnte, trafen Sternenzerstörer aus dem Hyperraum auf.
Adar Tallon erkannte sofort, dass es sich um Schiffe des [[Triumvirat]] handelte, welche direkt nach dem Übergang aus dem Hyperraum ihre Tie Fighter Geschwader in die Schlacht schickte. Offizier Ratchet reagierte sofort, seine militärischen Kenntnisse ließen es zu Das er Befehle gab, die wie aus einer Protokoll Liste abgearbeitet wurde. Ya‘so wurde an ein Geschütz des Schiffes befehligt. Vielleicht hatte er auf Tattoine doch Eindruck hinterlassen mit seinen Fähigkeiten schnell zu reagieren und besetzte das Geschütz. Vier Tie Fighter griffen das Schiff an und trotz sehr schweren Beschuss und dem Ausfall des Koordinatencomputers konnte man die Angriffswelle abwehren. Die Geschütze waren wohl mit fähigen Schützen besetzt und auch Ya‘so konnte mit seinem Geschütz einen Tie Fighter zerlegen. Offizier Ratchet reparierte den Koordinatiencomputer und der Sprung in den Hyperraum wurde von der ehemaligen Jedi eingeleitet.
7. Was ist die Wahrheit?
Da waren sie jetzt. In diesem Hyperraum. Ya‘so wusste nicht welches Ziel noch eingegeben werden konnte in den Computer, aber er lag jetzt in seinem Bett, in einer Kajüte eines Schiffes, welches in kurzer Zeit viel erlebt hatte. Man könnte meinen dies sollte ihn ab jetzt nicht mehr beschäftigen, weil es hinter ihm lag und im Grunde genommen beschäftigte es ihn nur am Rande, denn was ihn wirklich beschäftigt waren die Worte von Adar Tallon, die während der Schlacht seine Ohren noch erreichten.
„Siehst Du Ya‘so, dass sind die Schiffe und Truppen Deines Vaters. Dem Senator von Dorin, welcher hier ist um Dich zu vernichten.“ Waren es wirklich die Schiffe seines Vaters?
Warum sollte sein Vater den zukünftigen Nachfolger als Senator von Dorin töten? Woher wusste der Vater wo er war? Das er genau in diesem Schiff war, mit diesen Leuten?
Wie konnte es sein, dass ein intelligentes Geschöpf wie Adar Tallon einen Plan hatte, obwohl es klar und deutlich wurde in den letzten Stunden, dass dieser Zusammenschluss von Brüdern und Schwestern der Nacht, einer ehemaligen Jedi, einen Wasserwesen und einem unter Drogen stehenden Leibwächter nicht wirklich gelang als Einheit zu arbeiten, auch wenn Offizier Ratchet dies immer und immer wieder versuchte?
Wieso übernahm Adar Tallon nicht das Kommando und überliess alles Offizier Ratchet?
Desto mehr er über alles nachdachte, desto müder wurde er. Etwas positives hatte er dann doch noch in seinen Gedanken. Er überlebte dieses Szenario und der von seiner Mutter mitgegebene Medtech Mini Med Droide konnte sich um Thor Gruullac und seine Wunden kümmern. Er wollte jetzt einfach nur schlafen und am nächsten Tag Adar Tallon oder Offizier Ratchet einige Fragen stellen. Vielleicht kam auch einer von beiden auf ihn zu.