Hafen der Verdammten II – Bloodborn (1)


Infobox

Audio

  
TypeRPG Offline Runde
Laufzeitca. 5 Stunden
Ort???
Teilnehmer 

1. Allgemeine Beschreibung


Die eigenständigen Todesbringer-Piraten wachsen immer mehr zu einer Bedrohung heran – sowohl für das Konsortium als auch für das Triumvirat. Die Todesbringer breiten sich im Äußeren Rand immer weiter aus und drohen, die Pläne des Thul-Konsortiums zu gefährden.

Wenn das Konsortium nicht liefert, rollen die Köpfe – und zwar im wahrsten Sinne des Wortes, beginnend mit dem Kopf von Auron. Lord Plagueis II. wird keine Gnade zeigen! Daher wurde auf den Captain der Todesbringer ein Kopfgeld ausgesetzt, das vom Konsortium gestiftet wurde.

Man sagt, dass es einen Piraten-Captain braucht, um einen Piraten-Captain zu fangen. Deshalb wurde ein Zweckbündnis mit Captain White Beard und seinem Kameraden Abraxas geduldet, die die Crew anführen sollen.

Auch Vosk, der – wie Don Djarin – nach Tatooine zurückgekehrt ist, stellte sich Auron Thul. Ihm wurde die Chance gegeben, sich „reinzuwaschen“. Er muss an dieser Mission teilnehmen und den Kopf des Piraten-Captains oder seines Adjutanten liefern.

Im Continental wurde eine Crew von Kopfgeldjägern, angehenden Kopfgeldjägern und anderen, die nach Geld suchen, zusammengestellt.

2. Der Aufenthaltsort wurde ermittelt


m Continental in der Stadt Mos Shuuta auf dem Planeten Tatooine trafen sich diejenigen, die für diesen Auftrag vom Konsortium angeheuert wurden.

Diese neue Crew lernte sich langsam kennen, begleitet vom unverkennbaren Takt der Cantina-Band. Sie bestand aus: dem Zygerrianer Slik Starfire, der seine beiden „Neffen“ empfahl, die ebenfalls zur Jagd eingeladen wurden – die beiden trandoshanischen Zwillinge Garnassc und Kratoss. Die Brüder waren anfangs sehr skeptisch, doch als Slik ihnen einen liebevoll geschriebenen Brief seines verstorbenen Adoptivbruders und ihres ehemaligen Mentors Lucius übergab, den beide abwechselnd laut vorlasen, zeigten sie schließlich Emotionen und erkannten, dass Slik die Wahrheit sagte. Slik war nun der neue Mentor dieser beiden wilden Rohdiamanten.

Außerdem gehörten zur Crew die Kyuzo-Frau Eleanor Luke, der Chiss Kivo’s’kima, genannt Vosk, und der Miraluka Theron Qel-Droma. Die beiden Piraten White Beard und Abraxas waren noch nicht eingetroffen. Sie kamen mit dem Raumschiff Dead Bird, das einst Va De gehörte und das Konsortium aus den Fängen der Hutts zurückgeholt hatte.

Als alle bereit waren und sich kennengelernt hatten, erhielten sie einen Holoanruf von der Konsortiumsagentin Venlana Sipal. Sie befand sich auf dem Planeten Saleucami in der Stadt Taleucema und baute dort eine Zelle auf, um den Planeten zu korrumpieren. Der Planet stand noch unter imperialer Kontrolle. Venlana rief die Agenten zu sich, da sie Anhaltspunkte für den Aufenthaltsort des Captains der Todesbringer hatte.

3. Kopfgeld ist ausgehandelt


Nach einem ereignislosen Flug kam die Dead Bird am späten Nachmittag auf Saleucami an. Vosk, der als Pilot diente, bezahlte die 75 Credits Landegebühr, und die Gruppe machte sich auf zum Treffpunkt – der Cantina „Paradise“. (White Beard und Abraxas blieben im Raumschiff.)

Slik, der sich als Anführer herauskristallisierte, übernahm die Führung und das Reden, als sie in ein schickes Hinterzimmer gebracht wurden, wo Venlana auf sie wartete. Die Pantoranerin saß an einem edlen Holztisch aus seltenem, teurem Holz und bot den Agenten einige Erfrischungsgetränke an.

Einige Agenten trauten ihr anfangs nicht und wollten nur Wasser trinken. Sie bekamen das teuerste Wasser der Galaxie serviert. Doch Venlana war eine von ihnen – eine Konsortiumsagentin durch und durch!

Die Agenten stellten Venlana ein paar Fragen und erfuhren, dass der Captain der Todesbringer eine Frau war. Bei den Todesbringern konnten nur Frauen den Rang eines Captains erlangen. Venlana gab ihnen drei Anhaltspunkte, wo sie mehr über den Aufenthaltsort der „Queen“ – so wurde der Captain genannt – erfahren könnten. Slik erkundigte sich nach der Belohnung. Die Antwort lautete: 30.000 Credits für jeden Agenten, wenn die Piratenkönigin ausgeliefert werden würde – warm oder kalt.

4. Sightseeing durch Saleucami


Die Hinweise, die zu ihrem Aufenthaltsort führen sollten, waren: der ehemalige Pirat Graf Lind, der vor sechs Jahren die Gunst der Todesbringer verlor; Krezo Wasanti, ein Hehler, der gestohlene Ware des Konsortiums weiterverkauft, die ihm die Todesbringer gegeben hatten; und zu guter Letzt ein Datenknoten namens „SororiNet“ (Sorority bedeutet „Schwesternschaft“), der angeblich zur Terminplanung von Touren durch Saleucamis raues Ödland genutzt wird. Allein der Name ist verdächtig, und die Sicherheitsstufe des Knotenpunktes ist für ein Tourismusunternehmen viel zu hoch.

Slik fragte auch nach weiteren Sehenswürdigkeiten oder Besonderheiten auf Saleucami. Venlana erzählte von der Großwildjagd auf die fast ausgerotteten Nuunos – große, klobige Herdentiere, deren unversehrte Jagdtrophäen viel Geld einbringen. Die Agenten, besonders die trandoshanischen Brüder, wollten auf die Jagd gehen.

Sie ließen sich mit einem Taxi an den Stadtrand bringen, da die Taxis nachts nicht in die wilde Landschaft fahren – wegen der gefährlichen Tiere, die dort leben. Auf der Fahrt sah die Crew aus dem Fenster des Landgleiters, wie Gangs ihr Unwesen trieben: Sie überfielen und verprügelten Leute und vergewaltigten in einigen Gassen sogar Frauen.

5. Bloodborn soll euer Name sein


Voller Vorfreude gründeten die Agenten die Crew „Bloodborn“. Diese Crew würde nun die Rechte des Konsortiums durchsetzen.

Als die Agenten am Stadtrand ankamen und der Taxifahrer davonfuhr, überlegten sie, ob die Jagd wirklich das Richtige sei. Doch Garnassc, Kratoss und Vosk bestanden darauf, zu jagen. Die Trandoshaner wollten ihre „Zählerin“, ihre Gottheit, stolz machen, während Vosk dachte, dass solch eine Jagdtrophäe das Gespräch mit Krezo Wasanti, dem Hehler, erleichtern könnte.

Slik stimmte zu. Er holte seine Aufklärungssonde heraus und schickte sie los. In zehn Kilometern Entfernung entdeckte er zwei Nuunos, die offenbar von ihrer Herde abgekommen waren. Die Agenten machten sich auf den Weg und erreichten ohne Probleme die Nuunos. Qel-Droma war gut im Spurenlesen und wies ihnen den Weg.

Sie griffen die Nuunos an, aber deren Haut war unglaublich zäh. Die riesigen, Rancor-großen Tiere trampelten auf die Agenten ein. Slik wurde dabei hart getroffen und schwer verwundet. Doch die Agenten schafften es mit vereinten Kräften, die beiden Muttertiere zu töten. Diejenigen, die Trophäen wollten, nahmen sich welche, und so machten sie sich wieder auf den Rückweg in die Stadt.

Am Stadtrand trafen sie noch auf den Drogendealer Marcel Blumenberg, der ihnen etwas Bubse-Spice anbot.